Aspekte meiner Arbeiten (seit 2000)
Wahrnehmung, Sensibilisierung und das Schaffen von Ausdrucksmöglichkeiten, entstanden aus dem Spektrum meiner Erfahrungen, Vorlieben, Fertig- und Fähigkeiten. Stilistische und gestalterische Mittel sind bei mir nicht immer eindeutig einzuordnen, jedoch habe ich einen grafischen Strich als Ausdrucksform, den man als typisch bezeichnen kann. Der Arbeitsweg ist prozessorientiert un wird oftmals von Themen bestimmt. Die Arbeiten legen und hinterlassen Spuren. Ich schöpfe Kraft, Inspiration und Wissen aus dem kommunikativen Umgang (und Interaktionen) mit Menschen, den Recherchen im Internet, der Literatur und meiner eigenen Motivation und Persönlichkeit. Der Weg zum Werk (oder Projekt) wird bestimmt von Erkenntnissen, Wissen, Fanatsie, Emotionen, der Auseinandersetzung mit der Umwelt, der Gesellschaft und mir selber. Meine Werke unterteile ich in drei Kategorien - mit unterschiedlichen Zielen, Vorgehensweisen, Vorgaben und inhaltlicher Qualität (Unterschied: Kunst und/oder Malerei) haben: Exponate für Ausstellungen / Auftragsarbeiten / Bilder, die ästhetisch orientiert sind (sie entstehen bei Workshops)

über Projekte, die mir besonders am Herzen liegen

Zauber der Natur - seit 1998 bis heute:
über und in Natur zu malen ist mir sehr wichtig und ich erfahre Ausgleich, Entspannung und komme zur inneren Ruhe. Ich bewundere die scheinbare Schönheit der Natur. (Die Natur hat hierfür keine Maßstäbe) Ich genieße das Malen und Fotografieren in der Natur, als auch die Momente an der Staffelei im Atelier. Realistische Zeichnungen bis hin zur Abstraktion unter ästhetischen Gesichtspunkten bestimmen diese Malerei.

Kulturtechnik - Kommunikation im Zeitfluss - Projekt seit 2002:
Sich auszudrücken in Bildern und Zeichen ist eine der ersten Kulturtechniken der Menschheit. Der Weg von den Felszeichnungen bis hin zum Binärcode (Grundbasis der Datenverarbeitung) ist eine ergreifende Reise in die Geschichte der Menschheit. Wirtschaftliche, kulturelle, persönliche und religiöse Aspekte lagen der Entwicklung zugrunde. Ein Thema, welches ich in überwiegend in Mischtechniken, Medienkunst und Collagen festgehalten habe. Die entstandenen Werke geben Impulse für die Auseinandersetzung (Bedürfnis und der Notwendigkeit) zur Kommunikation.

Architektonische Weltreise: - seit 2000
Der Schutz vor Unwetter und Gefahren hat den Mensch veranlasst sich in Höhlen zu begeben. Und der Weg bis zum modernen Hochhaus wurde und wird bestimmt von Faktoren der Umwelt, funktionalen, wirtschaftlichen und ästhetischen Gesichtspunkten. Das hat mich sehr fasziniert und sicherlich werde ich auch hier weitere Sichtweisen in Bildern anbieten.

digital-analoge Kunst und MedienKunst - seit 1998
Ich nutze neue Medien seit 1995. Ich programmiere, bearbeite Bilder und Texte, layoute in Print und WEB oder recherchiere und kommuniziere im Internet in verschiedenen Netzwerken und verölffentliche Medienkunst seit 2002. Genauso vertraut ist mir der Umgang mit Aquarell, Acryl, Mischtechniken, Stiften, Pinseln und Malgründen - die Kommunikation (und der Impuls für Kommunikation) mit Farbe und Formen. Mein Motto: "Neue Wege gehen, sich für Experimentelles öffnen und Altbewährtes mit einfließen lassen." Ich möchte und werde mich nicht in der digitalen Welt verlieren.

Erotische Kunst: - seit 2008
Erotik als menschliche Seite der Natur zu begreifen und Tabus zur Seite zu schieben, hat mich begeistert und das Thema ist sicherlich eine Herausforderung. Und natürlich hat es auch einen Reiz eine voyeuristische Reise in die eigene Intimität zu begehen. Erotik ist verletzlich, sensibel, menschlich, kreativ,individuell - eben sinnlich. Das Frauenbild, was derzeit in vielen Medien gepflegt wird, erscheint mir sehr fraglich. Der Wahn nach Äußerlichkeiten und Perfektion, denen sich viele Frauen unterwerfen, halte ich für ein gesellschaftliches Problem, wofür wir Frauen auch Verantwortung tragen, nicht nur die von den Männern bestimmte Weltordnung. Die Lust an der selbstbestimmten Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper und dem sich annehmen in der gesamten Persönlichkeit ist wichtig. Der Weg zur Sinnlichkeit geht öber die eigene Selbstwertschätzung. Diesem Frauenbild widme ich meine gesamte Arbeit. Es freut mich, dass ich bereits viel Zuspruch von Frauen und Männern erhalten habe.

Philosophische Gedanken in Bildern - Projekte seit 2008
Ein Projekt, dass schon lange in mir schlummerte. Der Weg zur Visualisierung war und ist nicht einfach, weil er stets in Bewegung ist. Meine Werke beziehen sich überwiegend auf die klassische Philosophie (Liebe zur Weisheit, also die Verbindung von Wissen, Erfahrung und dennoch Emotion, sonst würde das Wort Liebe unpassend sein) Die Suchen nach der Wahrheit, die jedoch niemand exakt erfassen wird, aber das Bewusstsein fordert und fördert. Letztendlich wird die Wahrheit uns ja schon finden, das geschieht tagtäglich, nur wir verkennen sie. Ich interpretiere selber und möchte Anregung geben für weitere Perspektiven des eigenen Denkens.
Die Themen:mainstream, stoneage, gräuelART, voSICHT geBOTEn
Wer Konkretes, Wahrhaftiges und Unwiderlegbares in meinen Werken sucht, wird diese Wertigkeiten sicherlich nicht zur eigenen Befriedigung und Zielsetzung erfahren. Es ist die Impulsgabe zur Gedankenwelt oder -schöpfung des Betrachters, die mich u.a. zum Malen bewegt. Bildhafte Gedanken, welche hinterfragen, Ansichten und Sichtweisen hinzufügen oder auch verwerfen. Das fasziniert mich und ich stehe hinter diesem Denkansatz, der die Hinterfragung als Begründung angibt. Dennoch vermag ich meine Spur zu finden und reflektiere das in meinen Bildern.